© 2019 Hajuveda Heritage und iXtronics GmbH

Produktanforderungen.

Custos Aeris Klima- und Taupunktwächter.

Die Notwendigkeit der dauernden Überwachung erfordert ein Mess-System, welches das Klima im Luftspalt und im verglasungsnahen Bereich auf der Kirchen-Innenseite meßtechnisch erfasst. Außerdem müssen die folgenden Oberflächentemperaturen berührungslos gemessen werden: Bleiverglasung innenseitig, Bleiverglasung luftspaltseitig, Schutzverglasung luftspaltseitig.

Zusätzliche Anforderungen.

Kirchenfenster sind sehr hoch und oft nur über Gerüste zu erreichen. Hieraus resultieren einige zusätzliche Anforderungen: Berührungslose Messtechnik Einfach zu montieren Keine Kabel und Montageaufwände keine Spezialkenntnisse Online-Überwachung der Messergebnisse

Taupunktbestimmung im

Mollier h-x-Diagramm.

Bei welcher Temperatur wird Kondensat entstehen? Luft hat z.B. 20 Grad Celsius und eine rel. Luftfeuchte von 50 %. (siehe roter Stern). Bei gleichem Wassergehalt (7 g pro kg Luft) kühlen wir nun die Luft ab, bis sie auf der Grenze zum Nebel/Kondensat liegt (roter Pfeil nach unten) Die Temperatur für Auftreten von Kondensat liegt bei ca. 9 Grad (horizontale blaue Linie)

Berechnung der

Taupunkttemperatur.

Die Berechnung des Taupunktes wird nach festgelegten thermodynamischen Formeln durchgeführt. Um sich dies zu ersparen, verwendet man viel lieber Taupunktrechner. Man findet diese im Internet, z.B. unter https://rechneronline.de/barometer/ taupunkt.php

Physik der Taupunktbildung.

Das Fenster (oder alternativ eine Wand) ist durch den senkrechten Balken in hellblau dargestellt. Links davon ist die Innenluft im Gebäude, hier mit 20 Grad Celsius und 50% relative Luftfeuchte. Rechts davon ist die hier kalte Außenluft. Da die Isolationseigenschaften des Fensters unbekannt sind, sind die Außenbedingungen nicht relevant. Relevant hingegen ist die Glas-Temperatur zum Innenraum hin. Der Taupunkt wurde zu 9,26 Grad C berechnet. Unterschreitet die Glas-Temperatur diesen Wert, tritt Kondensat aus.

Kondensat im Luftspalt.

Ziel bei einer Konstruktion mit Schutzverglasung ist die Vermeidung von Kondensation, indem die Glastemperatur nie unter den Taupunkt der Luft abkühlt. Sollte es trotzdem dazu kommen, so soll die Kondensation auf der Schutzverglasungsseite stattfinden und das entstehende Kondensat soll über Auffangwannen am unteren Ende des Fensters nach draußen transportiert werden. Wenn dies gelingt, ist alles in Ordnung und die historische Bleiverglasung bleibt geschützt. Trotzdem sollte Custos Aeris als Dauerüberwachungs- element eingesetzt werden.
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Produktanforder

ungen.

Custos Aeris Klima- und

Taupunktwächter.

Die Notwendigkeit der dauernden Überwachung erfordert ein Mess-System, welches das Klima im Luftspalt und im verglasungsnahen Bereich auf der Kirchen-Innenseite meßtechnisch erfasst. Außerdem müssen die folgenden Oberflächentemperaturen berührungslos gemessen werden: Bleiverglasung innenseitig, Bleiverglasung luftspaltseitig, Schutzverglasung luftspaltseitig.

Zusätzliche Anforderungen.

Kirchenfenster sind sehr hoch und oft nur über Gerüste zu erreichen. Hieraus resultieren einige zusätzliche Anforderungen: Berührungslose Messtechnik Einfach zu montieren Keine Kabel und Montageaufwände keine Spezialkenntnisse Online-Überwachung der Messergebnisse

Taupunktbestimmung im Mollier h-x-

Diagramm.

Bei welcher Temperatur wird Kondensat entstehen? Luft hat z.B. 20 Grad Celsius und eine rel. Luftfeuchte von 50 %. (siehe roter Stern). Bei gleichem Wassergehalt (7 g pro kg Luft) kühlen wir nun die Luft ab, bis sie auf der Grenze zum Nebel/Kondensat liegt (roter Pfeil nach unten) Die Temperatur für Auftreten von Kondensat liegt bei ca. 9 Grad (horizontale blaue Linie)

Berechnung der Taupunkttemperatur.

Die Berechnung des Taupunktes wird nach festgelegten thermodynamischen Formeln durchgeführt. Um sich dies zu ersparen, verwendet man viel lieber Taupunktrechner. Man findet diese im Internet, z.B. unter https://rechneronline.de/barometer/taupunkt.php

Physik der Taupunktbildung.

Das Fenster (oder alternativ eine Wand) ist durch den senkrechten Balken in hellblau dargestellt. Links davon ist die Innenluft im Gebäude, hier mit 20 Grad Celsius und 50% relative Luftfeuchte. Rechts davon ist die hier kalte Außenluft. Da die Isolationseigenschaften des Fensters unbekannt sind, sind die Außenbedingungen nicht relevant. Relevant hingegen ist die Glas-Temperatur zum Innenraum hin. Der Taupunkt wurde zu 9,26 Grad C berechnet. Unterschreitet die Glas-Temperatur diesen Wert, tritt Kondensat aus.

Kondensat im Luftspalt.

Ziel bei einer Konstruktion mit Schutzverglasung ist die Vermeidung von Kondensation, indem die Glastemperatur nie unter den Taupunkt der Luft abkühlt. Sollte es trotzdem dazu kommen, so soll die Kondensation auf der Schutzverglasungsseite stattfinden und das entstehende Kondensat soll über Auffangwannen am unteren Ende des Fensters nach draußen transportiert werden. Wenn dies gelingt, ist alles in Ordnung und die historische Bleiverglasung bleibt geschützt. Trotzdem sollte Custos Aeris als Dauerüberwachungs-element eingesetzt werden.